Messetag 3

Pfarrer Franz Meurer kam mit dem Fahrrad auf die Messe – und er erzählte auf dem roten Sofa (was bei näherem Hinsehen aus zwei roten Sesseln besteht) über sein Veedel und die Herausforderungen der Menschen, die dort leben. Der 70jährige Priester tut alles dafür, dass den Menschen in Höhenberg und Vingst schnell, unkompliziert und mit viel Herz geholfen wird.

Leonie Jöster ist in der Kölner Fridays For Future-Bewegung aktiv. Mit ihr sprachen wir über die Macht von Demonstrationen, über die Ohnmacht bei ausbleibenden, politischen Entscheidungen und die Hoffnung von begabten und engagierten Schülerinnen und Schülern, die jetzt schon unsere Gesellschaft prägen.

Einige davon waren auch auf unserem Stand zu Gast: Die Schülervertretung des Amos-Comenius-Gymnasiums Bonn veranschaulichte, wie wichtig die SV-Arbeit für Schule und Schüler*innenschaft ist und das Kardinal-Frings-Theater vom Kardinal-Frings-Gymnasium Bonn schenkte uns die Uraufführung ihres Stückes ´Ver-rückte Zeiten – zwischen Dichtung und Wahrheit – eine literarisch-satirische Collage´.

´Dem Leben in die Arme springen´ – dieser Claim bezieht sich auf religiöse Schulwochen, in denen Schülerinnen und Schüler auf die Zwischentöne des Lebens hören können – darüber berichtete Lea Schmidt vom Erzbistum Paderborn.

Und die Begründerin der Familientrauerarbeit im deutschsprachigen Raum, Mechthild Schroeter-Rupieper verstand es, mitten im Messetrubel, eine tiefe und ehrliche Atmosphäre zu erzeugen und unseren Besucherinnen und Besuchern die Wichtigkeit des offenen Umgangs mit dem Thema Tod und Sterben ans Herz zu legen.